Spring Estates 2018 - Die spanische Kaufurkunde

Umfassende Informationen zur notariellen Kaufurkunde, direkt von einem spanischen Notar

Die spanische Kaufurkunde

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Grundvoraussetzungen...

... für beide Parteien:

Zur Kaufvertragsbeurkundung muß folgendes mitgebracht werden:

Alle Nationalitäten müssen sich entsprechend ausweisen:
  • im Fall eines Spaniers, reicht der Personalauswei
  • ein europäischer Ausländer benötigt seinen Personalausweis oder seinen Reisepass sowie die Ausländeridentifikationsnummer (NIE).
    Auch Spanier mit Langzeitaufenthalt im Ausland benötigen eine NIE, wenn ihr Ausweis nicht aktuell ist
  • ein nicht europäischer Ausländer kann sich nur mit seinem Reisepass ausweisen sowie der Aufenthaltsgenehmigung
  • Jegliches Dokument muss aktuell und gültig sein
  • In keinem Fall kann ein Führerschein zur Ausweisung verwendet werden.
Wichtige Informationen für Ehepaare:

Im Land Valencia existiert die Gütergemeinschaft in Ehen per Gesetz, wenn nichts anderes vereinbart wurde. Dies bedeutet, dass im Fall einer anderen Vereinbarung oder eines speziellen Ehevertrags aus dem Herkunftsland, beide Ehepaare eine entsprechende Verzichtserklärung unterschreiben müssen.

Zusätzlich mußdieser Vertrag in spanischer Sprache und mit Apostille vorgelegt werden.

Der Fall der steuerlichen Nicht-Residenten:

Ausländer die ihre regulären Steuern in ihrem Heimatland zahlen, sind in Spanien steuerliche Nicht – Residenten. In diesem Fall muss ein steuerlicher Vertreter in Spanien benannt werden. Meistens ist dies ein Steuerberater oder ein Rechtsanwalt.

Zusätzliche benötigte Unterlagen von der Verkäufer Partei:
  • die eigene notarielle Kaufurkunde, um das Eigentum zu bestätigen,
  • der letzte bezahlte Grundsteuerbescheid,
  • das Energiezertifikat / Energieausweis, entsprechend registriert bei den Autoritäten,
  • im Fall das die Immobilie Teil einer Gemeinschaftsanlage ist, benötigt man ein Zertifikat der Verwaltung, welches bestätigt, dass alle laufenden Zahlungen geleistet sind und keine Forderung offen steht.
  • wenn es sich um ein freistehendes Haus handelt, ist es sinnvoll ein Zertifikat vom Bauamt zu vorzulegen dass bestätigt, das alles nach Vorschrift erbaut wurde. Sofern ein Anbau oder Umbau noch registriert werden muss, ist dies vor oder zusammen mit dem notariellen Kaufvertrag durchzuführen.
  • Die Steuern

    Dem Verkäufer obliegt die Zahlung ...
    • … der Bodenwert – Gewinn – Zuwachssteuer oder auch „Plusvalía“ genannt,
    • … der aktuellen, jährlichen Steuer für Müll und Eigentum,
    • … falls steuerlicher Nicht – Resident, 3% der Kaufsumme als Anzahlung auf / im Tausch gegen die Gewinnsteuer.

    Dem Käufer obliegt die Zahlung …
    • … der Grunderwerbssteuer (ITP) wenn es eine existierende Immobilie ist. Diese beläuft sich im Fall einer Wohnimmobilie auf 10% und im Fall eines Grundstücks oder Gewerbeobjekts auf 21%.
    • … und sollte die Immobilie ein Neubau sein (Bauherr ist der Käufer), müssen noch weitere 1,5% des Werts der Immobilie als Steuern für dokumentierte Rechtsakten berechnet werden.
    Kaufpreis in der Kaufurkunde:

    In der Kaufvertragsurkunde wird der Kaufpreis sowie die Zahlungsart festgelegt.

    Es gibt 2 Arten diese Zahlungen sicher vorzunehmen:

    • Die übliche Art, der Bankscheck. Eine Kopie des Schecks wird an die Kaufurkunde angehängt. Da dieser Scheck von der Bank und nicht vom Käufer kommt, wird in der Kaufurkunde auch vermerkt welches das Ursprungskonto ist. Wir empfehlen keine Bankschecks zu verwenden wenn diese von einer ausländischen Bank kommen oder auf einer Bank im Ausland eingezahlt werden soll. Das hat meist zur Folge dass sehr lange Wartezeiten entstehen bis das Geld vorliegt und die Gebühren hierfür sind bei den Banken entsprechend hoch.
    • Die zweite Methode ist die Überweisung, am besten über ein notarielles Depot – Konto als neutrale Stelle für beide Parteien. In diesem Fall überweist der Käufer ein paar Tage vor dem Termin die komplette Kaufsumme an den Notar. Dieser überweist dann die Kaufsumme an den Verkäufer bei der Unterschrift der notariellen Kaufurkunde.
      Sollte einer oder beide Parteien als Ursprung / Ziel des Geldes ein Steuerparadies sein, muss die entsprechende Partei eine eidesstattliche Erklärung abgeben.

     

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