Zahlungsmodalitäten beim Immobilienkauf

Welche Zahlungen sind wann fällig und wie werden diese getätigt

Zahlungsmodalitäten beim Immobilienkauf

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Zahlung des Kaufpreises (und der Nebenkosten)

Die üblichen Zahlungsmodalitäten in Spanien erfolgt in 3 Schritten zusätzlich werden im letzten Schritt verschiedene Zahlungen fällig...

Die erste Zahlung:

Bild von Euro - BargeldWenn Sie Ihre Traumimmobilie gefunden haben, müssen Sie, meist mit und bei Ihrem Immobilienmakler, einen Reservierungsvertrag und ein verbindliches Angebot abgeben.

Bei Unterschrift der Reservierung wird ein "Gutwill" fällig. Das ist eine Summe zwischen 3.000,- und 5.000,- Euro. Dadurch signalisieren Sie dem Verkäufer dass Sie tatsächlich am Kauf interessiert sind.

Normlerweise ist die Summe in Bar zu bezahlen. Manche Makler akzeptieren auch die Zahlung mit einer Kreditkarte. Sollte das Angebot nicht angenommen werden, erhalten Sie die eingezahlte Summe zurück.

In ganz seltenen Fällen kann auch mit einem Scheck gezahlt werden, allerdings ist die Reservierung erst dann verbindlich, wenn der Scheck eingelöst und gutgeschrieben wurde. Hier muss mit 3 - 4 Bankarbeitstagen gerechnet werden..

Die zweite Zahlung:

Deutscher ÜberweisungsträgerSobald das Angebot akzeptiert wurde oder sich die Parteien anderweitig geeinigt haben, wird ein "privater" Kaufvertrag vom Käufer und Verkäufer unterzeichnet.

In diesem Vertrag werden alle Konditionen festgelegt die, für den notariellen Kaufvertrag der Immobilie notwendig sind.

Für einen eventuellen Vertragsbruch wird hierin die sogenannte Klausel aufgenommen:

  • Sollten Sie vom Verkauf zurücktreten, müssen Sie die Zahlungen zurückerstatten und zusätzlich die gleiche Summe als Entschädigung / Strafe zahlen.
  • Sollte der Käufer zurücktreten, verliert er alle bisher geleisteten Zahlungen. Ein Rückerstattungsrecht gibt es nicht.

Zu diesem Zeitpunkt, spätestens 14 Tage danach, wird eine zweite Zahlung geleistet. Bei dieser Zahlung handelt es sich um die Differenz zwischen der bereits geleiteten Reservierungszahlung und der gesetzlich erforderlichen 10% Anzahlung. Diese Zahlung ist grundsätzlich per Überweisung auszuführen.

Mit der Zahlung ist das Geschäft rechtsverbindlich

 

Letzte und grösste Zahlung

Die restlichen 90% der Summe werden beim Notar an den Verkäufer gezahlt, nachdem die offizielle Kaufurkunde unterzeichnet wurde.

Spanischer ScheckDiese Summe kann auf verschiede Arten bezahlt werden, allerdings haben sich nur 2 Arten etabliert und manche Notare akzeptieren nur eine davon:

  • Ein Bankscheck einer spanischen Bank. Das ist ein Scheck der Bank selbst, das heißt, wenn Ihnen die Bank den Scheck aushändigt, belastet diese im gleichen Moment Ihr Konto mit der darauf stehenden Summe. Somit ist das Geld für den Verkäufer gesichert
    Bankschecks kosten immer Bankgebühren, sowohl für die Ausstellung, als auch für das Einlösen.
  • Eine (oder mehrere) Überweisungen Diese Art ist die beste und sicherste Methode, jedoch leider abhängig vom Notar. Nicht alle Notare in Spanien bieten ein Treuhandkonto an, daher funktioniert diese Art nur bei einigen Notaren.
    Diese Methode erlaubt es Ihnen 4 - 5 Tage vor dem Notarterin die restliche Kaufsumme an den Notar zu senden ** und der Notar sendet, nach der Unterschrift, das Geld an den Verkäufer.

** Bei Überweisungen sind die jeweils bankspezifischen Regeln zu beachten. In den meisten Fällen gibt es ein kommisionsfreies Überweisungslimit. Damit hier keine zusätzlichen Kosten anfallen, sollte dies vorab geklärt werden.

Der Notar akzeptiert auch mehrere kleinere Zahlungen, er muss diese nur zuordnen können. Deutscher Scheck


Wichtiger Punkt zu Bankschecks: Ausländische Schecks (nicht von einer spanischen Bank) werden von einem Notar meistens nicht akzeptiert. Wenn der Käufer aus Ihrem Land kommt, können Sie mit diesem entsprechende Abmachung treffen.
Normalerweise kostet Sie das Einlösen eines ausländischen Schecks zwischen 600,- und 2.000,- Euro.
Aufgrund der teilweise sehr langen Bearbeitungszeit der Banken (verschiedene Länder) kann es bis zu 3 Monate dauern, bis das Geld dem Verkäufer gutgeschrieben wurde.

Als Berater empfehle ich Ihnen und dem Verkäufer, alle Steuerzahlungen durch den Notar durchführen zu lassen.

Das heißt für Sie, die Zahlung der Grunderwerbssteuer, der Grundbucheintragung, sowie der Notargebühren.

Der Verkäufer sollte zu seiner und Ihrer Sicherheit die Gewinnsteuer (für Ausländer die 3% Nicht - Residenten-Steuer) sowie die Bodenwertzuwachssteuer (Plusvalía) vom Notar begleichen lassen.

Ausserdem sollten sich beide Parteien einig sein, dass die Ummeldung beim Grundbuch, Kataster und Finanzamt ebenfalls vom Notar vorgenommen werden sollte. Die Kosten hierfür gehen zu Lasten des Käufers (diese belaufen sich auf 150,- bis 200,- Euro). Dieser Schritt sorgt dafür dass alles innerhalb einer Woche erledigt ist und eventuelle Fehler direkt an den Notar, zwecks Korrektur, übermittelt werden.

Der Rest der Transaktion ist reine Absprache zwischen den Parteien. In Spanien ist der Immobilienhandel ein einfacher Handel und unterliegt lediglich den allgemeinen Handelsgesetzen, ohne spezielle Regeln.

 

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